Vom „Schorsch dem armen Hund“ zum Gipfelstürmer.
Warngau [ENA] Vom „Schorsch dem armen Hund“ zum Gipfelstürmer. Am 9.April wäre Georg Plasa 65 Jahre alt geworden. „Der Schorsch ist ein armer Hund, dem muss ich helfen“. Der Satz fiel vom damals schon arrivierten Bergrennfahrer Erich Öppinger beim 11. ADAC-Bergrennen Hindelang Oberjoch.
Hier gelang der Start dem Start in eine einzigartige Karriere am Berg. Georg Plasa hatte als Teenager den Plasa-Nr.1, einen kleinen Monoposto, ausgestellt auf der Greger-Racing Show, konstruiert und mit Rallyes und einigen wenigen Rundstreckenrennen in den Automobilsport eingestiegen. 1985 dann das erste Bergrennen am Auerberg in einem Gruppe-H-BMW, mit dem 1986 er der schnellste Fahrer eines 2-Ventilers wurde. Der Marke BMW blieb er treu. Plasa konnte sich in die Siegerlisten des Alpen-Donau-Cups, der Bayerischen und Österreichischen Bergmeisterschaft eintragen. Es folgte der Wechsel zum BMW 320i E21 mit hochwertiger Renntechnologie „Made by Plasa“, mit dem er Gesamtsieger im Gruppe-H-Berg-Cup, der Deutsche Automobil-Bergtrophäe wurde.
Der Marke BMW blieb er treu. Plasa konnte sich in die Siegerlisten des Alpen-Donau-Cups, der Bayerischen und Österreichischen Bergmeisterschaft eintragen. Es folgte der Wechsel zum BMW 320i E21 mit hochwertiger Renntechnologie „Made by Plasa“, mit dem er Gesamtsieger im Gruppe-H-Berg-Cup, der Deutsche Automobil-Bergtrophäe wurde. Er baute dann ein BMW 320i E36 Coupé auf, dessen 2,5 Liter Aggregat auf den Anfang der 90er in der DTM verwendeten Motoren des M3 E30 basierte. Schließlich erreichte er nach Wechsel auf einen Judd KV 675 V8-Motor, der bei 10200 U/min 550 PS leistete und auf ein Hewland SGT- S 6-Gang sequenzielles Getriebe mit dem jetzt als BMW 320 Judd V8 genannten Wagen die FIA-Hill-Climb-Challenge oder den FIA Hill Climb Cup.
Ab 2006hatte er angesichts vieler Teilnahmen an italienischen Bergrennen eine zweite Basis im norditalienischen Treviso nahe Venedig eingerichtet. 2010 erfolgte nach exakt zehn erfolgreichen Jahren mit dem BMW 320 ein Umbruch, der Aufbau eines neuen Fahrzeugs war das Ziel. Das Projekt 134 Judd war die technische Herausforderung, unter Verwendung eines BMW 135i Coupé, von dem lediglich die Silhouette blieb. den nach aktuellen Reglements „E2-SH“ ultimativ möglichen Tourenwagen zu bauen, um damit die höchste Liga im Bergrennsport, die FIA Europa-Bergmeisterschaft (EBM) zu bestreiten. Plasa eroberte schnell wieder Spitzenplätze, ehe ein Rennunfall in Rieti am 10. Juli 2011seinem Leben ein Ende bereitete.




















































